Als staatliche Beihilfen im Sinne der Allgemeine Gruppenfreistellungs-Verordnung (VO (EG) 651/2014) sowie der Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen 2014-2020 (2014/C 200/01) sind folgende Tatbestände des Stromsteuerrechts zu bewerten:
die Steuerermäßigungen nach
- § 9 Abs. 1 Nr. 1 des Stromsteuergesetzes (Strom aus erneuerbaren Energieträgern, erzeugt in Anlagen über 2 MW)
- § 9 Abs. 1 Nr. 3 des Stromsteuergesetzes (Strom aus erneuerbaren Energieträgern oder hocheffizienten KWK-Anlagen, erzeugt in Anlagen bis zu 2 MW)
- § 9 Abs. 2 des Stromsteuergesetzes (Verkehr mit Oberleitungsomnibussen oder Schienenbahnen)
- § 9 Abs. 3 des Stromsteuergesetzes (Landseitige Stromversorgung von Wasserfahrzeugen für die Schifffahrt)
die Steuerentlastungen nach
- § 9b des Stromsteuergesetzes (Steuerentlastung für Unternehmen)
- § 9c des Stromsteuergesetzes (Steuerentlastung für den Öffentlichen Personennahverkehr)
- § 10 des Stromsteuergesetzes (Erlass, Erstattung oder Vergütung in Sonderfällen)
- § 12c Stromsteuer-Durchführungsverordnung (Steuerentlastung für Strom aus erneuerbaren Energieträgern)
- § 12d Stromsteuer-Durchführungsverordnung (Steuerentlastung für Strom aus hocheffizienten KWK-Anlagen)
- § 14a der Stromsteuer-Durchführungsverordnung (Steuerentlastung für die Landstromversorgung)
Diese Beihilfen sind von der Anmeldepflicht ausgenommen.