- Ort und Datum : München, 10. April 2025
Wegen Verdachts des schwunghaften Handels mit Kokain haben am 27. März 2025 Münchner Zollfahnderinnen und Zollfahnder Haftbefehl gegen einen 45-jährigen Berufskraftfahrer aus dem Landkreis Miesbach vollstreckt.
Bei den darauffolgenden fünf Wohnungsdurchsuchungen kam es zur Sicherstellung von über 200 Gramm Kokain, zwei Personenkraftwagen der Mittelklasse, einem Motorrad, 75.000 Euro Bargeld sowie diverser Speichermedien. Außerdem wurde im Rahmen der Vermögensabschöpfung rund 100.000 Euro Bankguthaben eingefroren.
Der 45-jährige, unter einschlägiger Bewährung stehende Deutsche ist verdächtig, seit März 2024 bis Anfang 2025 in mindestens 25 Fällen überwiegend Kokain in Päckchen mit je 200 Gramm Inhalt aus Hamburg per Post bezogen und mit Gewinn an feste Abnehmer weiterverkauft zu haben.
Den entscheidenden Hinweis auf die Aktivitäten des Dealers lieferte das Zollfahndungsamt Hamburg, worauf es im Rahmen der Postbeschlagnahme bereits im Vorfeld zur Sicherstellung von Kokain kam. Die jetzt getroffenen Feststellungen untermauern den Tatvorwurf erheblich. Der Ermittlungsrichter eröffnete den vollstreckten Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an.
Bei den Maßnahmen des 27. März 2025 wirkten Rauschgiftspürhunde des Hauptzollamts München sowie Unterstützungskräfte des Bayerischen Landeskriminalamts mit.