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Festnahmen wegen mutmaßlichen bandenmäßigen Diebstahls

Festnahmen wegen mutmaßlichen bandenmäßigen Diebstahls

  • Ort und Datum : Berlin, 25. Februar 2025

Herausgeber

Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg

  • StrasseHausnummerColumbiadamm 7
  • PLZOrt10965 Berlin

Am 25. Februar 2025 wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppierung, die Güterzüge aufgeschnitten und aus diesen Zigaretten entwendet haben sollen, in die offene Phase überführt. Durch Einsatzkräfte des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg und der Bundespolizei wurden  drei Männer im Alter von 37, 44 und 52 Jahren wegen Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls und Steuerhinterziehung festgenommen.

Im Zuge des Einsatzes wurden insgesamt 17 Durchsuchungsbeschlüsse im Raum Rahden (Nordrhein-Westfalen) und Rumänien sowie eine Lagerstätte in den Niederlanden umgesetzt. Aufgrund von bereits zuvor durch die Staatsanwaltschaft Berlin erwirkten Haftbefehlen wurden ein Beschuldigter in Rahden und zwei Beschuldigte in Arad und Nicolaesti (Rumänien) verhaftet. Die Überstellung der beiden in Rumänien festgenommenen Männer nach Berlin wird nun veranlasst.

Des Weiteren konnten etwa 200.000 unversteuerte Zigaretten sowie über 50.000 Euro Bargeld und zwei hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt werden.

Als Beweismittel wurden außerdem mehrere Handys sichergestellt. Diese werden nun im Laufe der noch andauernden Ermittlungen ausgewertet.

Seit September 2022 ermittelt das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg gemeinsam mit dem Bundespolizeipräsidium im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin gegen die Tätergruppierung wegen Verdachts des schweren Bandendiebstahls und der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall.

Die Tatverdächtigen sollen mit weiteren Beschuldigten als Bande in 14 Fällen (inklusive Versuchstaten) nicht nur bei stehenden Zügen, sondern in einzelnen Fällen auch während der Fahrt jeweils ein etwa 50 mal 50 Zentimeter großes Loch in die Stirnseite sogenannter Transportcontainer geschnitten und so große Mengen an unversteuerten Zigaretten entnommen haben. Die betroffenen Güterzüge verkehrten zwischen Polen über Deutschland im Raum Berlin in die Niederlande.

In einer eigens zu diesem Zweck gegründeten gemeinsamen Ermittlungsgruppe zwischen dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und dem Bundespolizeipräsidium kam man der Bande nach intensiven Ermittlungen auf die Spur. Unterstützt wurden die Ermittlungen durch niederländische und rumänische Polizeibehörden sowie EUROPOL.

Insgesamt entstand nach bisherigen Erkenntnissen ein Schaden von über einer Million Euro. Es waren über 200 Beamte im Einsatz.

Die Ermittlungen und Auswertungen dauern an.

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